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Mountain Nomad | Maloja

THE MOUNTAIN NOMADS

In jedem von uns steckt ein Nomade: Mit einem festen Lebensmittelpunkt und doch niemals sesshaft. Weil uns die Berge rufen.

Sie nennen sich „Imazighen“ – Freie. Ihr Leben kennt keine Mauern und von Menschen geschaffene Grenzen. Die Weite ist ihr Alltag.
Ihr Hab und Gut reist mit ihnen auf ihrem Weg zwischen der Wüste Sahara und dem Hohen Atlas. Nomadenzelte geben ihnen Zuflucht. Ihre Heimat ist die Natur. Für uns sind sie „The Mountain Nomads“ wie sie in jedem von uns stecken.

Denn auch wir suchen Freiheit. Wir alle, die wir für die Berge leben. Wir finden sie auf Skitouren und Langlauf-Loipen, auf Abfahrten durch Firn und Tiefschnee, auf Wanderungen durch die Kälte, in Schnee und Eis, im Fels und im Powder. Die Suche treibt uns an. Sie macht uns zu modernen Nomaden. Sesshaft werden wir dort, wo die Bedingungen am besten sind. Bis die nächsten Berge, Gipfel und Abfahrten rufen.
Unsere Teamfahrer erzählen in diesem Katalog ihre Nomaden- Geschichten. Tausende Kilometer legen sie im Jahr zurück, an weit über 200 Tagen.
Die Welt ist ihr Zuhause.

Einige von ihnen waren mit uns in Marokko, jenem Land, in dem die zwei Welten zusammenkommen, die wir mit unserer Kollektion „The Mountain Nomads“ verbinden wollen: jene der traditionellen Hirtennomaden Marokkos mit der modernen Bergnomaden-Welt der maloja-Familie.
Dafür steht auch unser Kollektions-Logo: der Camper in den Bergen als Zuhause, der Fünfstern aus der marokkanischen Flagge als Symbol für das Land und seine Menschen, deren faszinierende Geschichte, Leben und Kultur uns zu unseren Designs inspirierten.

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Die Farben, die Kultur und die Traditionen Marokkos sind so vielfältig wie das Land selbst.

Der Berberstamm der Ait Haddidou zum Beispiel. Seine Heimat sind Hochebenen im Atlasgebirge. Traditionen wurden über Jahrzehnte weitergegeben – und werden, scheinbar unberührt von äußerlichen Einflüssen, gelebt. Einmal im Jahr wird dieser Stamm und mit ihm ein Bergdorf nahe Imilchil zu Marokkos Zentrum. Denn ihr Fest Moussem zieht Marokkaner aus dem ganzen Land an. Für viele Frauen ist dieser Moussem nicht einfach ein riesiges Treffen eines Volksstammes. Für sie ist dieses Fest der Heiratsmarkt: Sie suchen und wählen ihre Männer. Dazu tragen sie unter anderem ein besonders schönes Exemplar ihrer Handira, des traditionellen Umhangs. Sein Streifenmuster haben wir in unserer Kollektion aufgegriffen. Ebenso wie die natürlichen Farben Marokkos, die aus Gewürzen und Pflanzen gewonnen werden: Das sanfte Orange von Kurkuma etwa und das rötliche Braun von Henna verbinden wir mit kräftigen Farben wie Indigoblau, dem berühmten Berberblau.

Die Farben, die Kultur und die Traditionen Marokkos sind so vielfältig wie das Land selbst. Wir wagten uns in das Gassenlabyrinth der Königsstadt Fes und ließen uns verzaubern von der Magie dieses geistigen Zentrums. Wir gingen staunend durch Tanger, das wahre Eingangstor Marrokkos, und tauchten ein in das Treiben auf dem Marktplatz. Wir standen in Chefchaouen am Fuße der Berge und entdeckten eine kleine Welt in Blau. Wir erlebten die marrokanische Gastfreundschaft im kleinen Ort Dar Khizana. Und egal wohin wir reisten: Wir erinnerten uns einmal mehr an die Kraft und die Schönheit der Natur.

Dieses Land der Berber zwischen Meer, Wüste und Gebirge haben wir aufgesaugt. Mit vielen Geschichten und tausenden von Fotos sind wir zurückgekommen.

Macht euch mit uns auf den Weg zu The Mountain Nomads.
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Mountain Nomad | Maloja Cloathing

Chefchaouen.
Diese Stadt im Norden des Landes ist anders.

Blau, überall. Wir hätten uns nicht träumen lassen, wie viele Facetten diese Farbe hat. Wie unterschiedlich sie sich im Licht spiegelt. Wie kalt und wie warm sie doch zugleich wirken kann. Welche Kraft sie besitzt und wie unauffällig sie zugleich wieder strahlt. All das wissen wir erst seit unserem Besuch in Chefchaouen. Diese Stadt im Norden des Landes ist anders. Weil ihre Geschichte anders ist: Sie verbindet arabische Tradition mit andalusischem Flair. Denn Ende des 15. Jahrhunderts kamen Muslime nach Chefchaouen, die aus ihrer spanischen Heimat vertrieben worden waren. Sie prägten die Stadt mit ihrer Architektur der verwinkelten Gassen und der in weiß und blau gestrichenen Mauern.

Über Jahrhunderte galt Chefchaouen als Heilige Stadt. Bis 1920 war sie für Nichtmuslime unter Androhung der Todesstrafe gesperrt. Seit einigen Jahren aber verändert sich die Stadt, die so idyllisch am Fuße zweier Berge liegt. Touristen haben Einzug gehalten. Sie geben ihr ein neues Gesicht und eine andere, mitunter unruhigere Atmosphäre. Eines aber bleibt: das Blau, das Besucher in seinen Bann zieht. Erst spät haben wir erfahren, was es damit auf sich hat: Die Farbe, so glauben die Einheimischen, schützt sie vor dem bösen Blick.
Mountain Nomad | Maloja Cloathing
Mountain Nomad | Maloja Cloathing
Mountain Nomad | Maloja Cloathing
Mountain Nomad | Maloja Cloathing
Mountain Nomad | Maloja Cloathing