ENDLESS RIDING

Sommer     

Es ist Hochsommer aber der Wald schirmt mit seinen Baumkronen angenehm die Hitze ab. Durch die dichten Baumbestände schlängelt sich ein Singletrail, kurvig, hügelig, flowig - die vollkommene Mischung aus sportlichem Anreiz und reinstem Landschaftsgenuss. Dickicht, Gehölz und Waldlichtungen, Ebenen und sanfte Hügel folgen in perfektem Wechsel aufeinander.  Ein Gebirgsbach begleitet die Strecke, wird für Meter und Kilometer unterirdisch, tritt dann wieder sprudelnd zutage und sorgt für angenehme Kühle. Immer wieder ertappt man sich bei dem Wunsch, mit den Händen bis zu den Ellbogen in das glasklare Wasser zu tauchen und die Zehen ins saftige Moos zu graben. Vor allem aber ertappt man sich bei dem Gedanken, dass dieser Moment bitte nie enden möge. Es könnte ewig so weitergehen: Ein Stück weit der Unendlichkeit entgegenradeln.

You can´t tell how good a trail is until you actually ride it. Irgendwie trifft dieser Satz doch auf alle Naturerlebnisse zu, oder? Also, worauf wartet Ihr noch? Raus in die Natur und viel Freude mit der neuen Kollektion.

                                  Sonnen                      

Der Sound auf unserem Endless Ride? Vielstimmig und faszinierend, ein Song aus Blätterrauschen und dem Knirschen im Unterholz, aus Vogelstimmen und plätschernden Bächen, aus Espenlaub und Revierlaut.  Dazu: wunderbar erdiger Geruch.

Im Englischen gibt es den schönen Ausdruck down-to-earth. Was im Deutschen mit bodenständig beschrieben wird nennen wir lieber geerdet sein, denn so fühlt sich Endless Riding an.    

Später am Abend führt der Trail an Wasserfällen vorbei, wo wilder Sprühregen im Abendlicht die tollsten Regenbögen erzeugt: rot, neonorange, lachsfarben, gelb, türkis und lila.

Wir unterbrechen die Romantik nur ungern für eine kurze Durchsage: ist Euch schon mal aufgefallen, dass diese Farben ziemlich genau der modischen Farbpalette der 80er entsprechen?

                                                               Wende                                  

Wir gestehen: in punkto Style orientieren wir uns bei der aktuellen Kollektion an den achtziger Jahren -  schöner allerdings beziehungsweise mit dem Geschmacksempfinden von heute. Die ästhetischen und kultigen Dinge werden wieder zum Leben erweckt. Noch konkreter? Na gut: Wir ziehen den Föhnwind der Fönfrisur vor, präferieren Höhlenwanderungen, nicht Fledermausärmel und betrachten den Wurzelpfad, nicht die Karottenhose als wahre Herausforderung. Und Schulterpolster werden bei uns zum Schutz getragen, nicht als modischer Look. Maloja hat den 80er-Style auf Flora und Fauna umgedeutet und damit ausgestattet sind in Norwegen sehr schöne Bilder entstanden, mehr tourorientiert als toupiert eben. Neben den Farben des Regenbogens dominieren Erdtöne wie Tabacco und Wood, auch Türkis und Signalblau kommen zum Einsatz.